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Wichtiger organisatorischer Hinweis zur

Probenentnahme - Abstriche Screeninguntersuchungen

ß-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A

Die Anzucht des Erregers der Angina tonisillaris bzw. des Scharlachs kann gezielt bei uns angefordert werden. Dieses Kulturverfahren stellt noch immer den Goldstandard für seinen Nachweis dar und ist den immunologischen Schnelltesten an Sensitivität überlegen.
Durchführung:

Es wird ein Rachen-/Tonsillenabstrich benötigt, der in ein Transportmedium überführt wird.

ß-hämolysierende Streptokokken der Gruppe B

Die deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. empfiehlt in ihren Leitlinien vom September 2006 möglichst alle Schwangeren zwischen der 35. und 37. Schwangerschaftswoche auf diesen Erreger zu screenen. Die Anzucht des Erregers stellt noch immer den Goldstandard für seinen Nachweis dar und ist den immunologischen Schnelltesten an Sensitivität überlegen.

Durchführung:

Der gezielte Nachweis dieses Erregers kann aus einem gepoolten Abstrich vom Scheiden-Anus-Bereich geführt werden. Der Tupfer benötigt ein Tranportmedium.
Der Auftrag kann im Rahmen der Mutterschafts-Vorsorge aber auch als IGeL-Leistung erfolgen. Für Privatpatienten wird nach den üblichen GOÄ-Steigerungssätzen abgerechnet.

MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus)

Der Nachweis des Trägertums mit MRSA erfolgt meistens mittels Abstrich. Abstriche sollten immer dort entnommen werden, wo der MRSA bereits gefunden worden ist. Es sollte der Nasen-Rachenraum auf alle Fälle in das Screening mit einbezogen werden, da dort der Erreger am häufigsten anzutreffen ist.

Durchführung:

Es wird ein Tupfer mit Transportmedium benötigt.

Im Falle einer Infektion mit MRSA gelten die gleichen o. g. Verfahrensweisen.

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