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Wichtiger organisatorischer Hinweis zur Materialgewinnung

Parodontitis-Risikotest (Interleukin-Test)

Nachweis Genpolymorphismen des Interleukin-1-Genclusters:

Zwei Genpolymorphismen im Interleukin-1-Gencluster führen zu überschießender IL - 1-Produktion. Dies wiederum führt - selbst bei geringen Mengen an Markerkeimen - zu starken Immunreaktionen im parodontalen Weich- und Knochengewebe.
Daraus resultiert verstärkter Attachment-Verlust sowie ein erhöhtes Risiko für Implantat-Komplikationen.

• Abstrich aus der Wangenschleimhaut: Ein steriler Wangentupfer wird für 20-30
   Sekunden kräftig über die Wangenschleimhaut des Patienten gerieben.
   Anschließend wird der überflüssige Speichel an der Luft für 1 Minute
   getrocknet.
• Der Tupfer wird in das beiliegende Transportröhrchen gegeben.
• Probenröhrchen mit Patientennamen versehen und gemeinsam mit dem Privat-
   Überweisungsschein versandfertig machen.

Maßnahmen für den Transport:

• Die Lagerung der Proben kann im Kühlschrank erfolgen. Während des
   Transportes bedarf es keiner besonderen Vorsichtsmaßnahmen.
• Transport der Proben in das Labor erfolgt per Post in speziellen Versandboxen. 

Diese Untersuchung erfolgt als IGeL-Leistung. Für Privatpatienten wird nach den üblichen GOÄ-Steigerungssätzen abgerechnet. Für diesen Test wird eine Einwilligungserklärung zur genetischen Untersuchung benötigt.

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