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Wichtiger organisatorischer Hinweis zur

Stuhluntersuchung

Allgemeine bakteriologische und virologische Untersuchungen:

Die Stufendiagnostik erfolgt nach den Richtlinien der MIQ (Mikrobiologische Infektiologische Qualitätsstandards).
Da die meisten Erreger diskontinuierlich ausgeschieden werden, sollte immer eine kleine Serie von (mindestens) drei Stuhlproben untersucht werden.

• Für die Untersuchungen (bakterielle Anzucht und Nachweis bakterieller und
   viraler Antigene sowie Toxine mittels EIA) aus dem mittleren Teil der Kotsäule
   Stuhlprobe entnehmen und Stuhlröhrchen zu einem Drittel füllen; bei
   dünnflüssigen Faeces ca. 1 ml einschicken.
• Falls Eiter, Schleimflocken oder Blut auf der Stuhlportion vorhanden sind,
   sollten diese gezielt extra entnommen werden.
• Für den Nachweis von Parasiten werden halb gefüllte Stuhlröhrchen benötigt.

Ausnahme der o. g. Methode bei V. a. Madenwurmbefall:

Bei einer Infektion mit Enterobius vermicularis (Madenwurm) wandern die Wurmweibchen aus dem Enddarm und setzen am After ihre Eier frei, aus denen sich infektiöse Larven entwickeln.
Zur Diagnosestellung ist ein mikroskopischer Nachweis dieser Wurmeier im Anal-Abklatsch-präparat erforderlich.

Durchführung:

Drücken Sie morgens vor dem Waschen - am besten bettwarm - einen durchsichtigen Klebestreifen auf die Analöffnung. Der Streifen wird anschließend auf einen Objektträger glatt aufgeklebt.

Bild-Beschreibung

Stecken Sie den Objektträger in eine Plastikschutzhülle und beschriften Sie diese mit Namen, Vornamen und schicken Sie die Probe in das Labor.

Mykobakterien:

• Probenmenge: walnussgroße Menge in sterilem Gefäß einsenden.

Mykologische Untersuchungen:

• Probenmenge: walnussgroße Menge in sterilem Gefäß einsenden.

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